So gründet man eine Partei
- on 01.06.08
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Zu jeder Wahl stellt sich die gleiche Frage: Wähle ich nun SPD oder CDU? Grüne oder FDP? Eine Randgruppe? Die Parteiprogramme erleichtern die Entscheidung auch nicht gerade. Die einen sind zu radikal, die anderen zu gemäßigt und am Ende setzt der Gewinner doch Gesetze durch, für die man bestimmt nicht seine Stimme geben würde. Alternativ kann man am Wahltag auch zu Hause bleiben, aber wesentlichen Einfluss auf die Politik nimmt dadurch niemand. Es bleibt also nur noch selber machen: Wir gründen eine Partei!
Wie das geht erfährt man von Sonja Ernst. Im Wesentlichen sind folgende Schritte notwendig:
- Gedanken über das Parteiprogramm machen
- Ein paar deutsche Gesinnungsgenossen ab 18 Jahre Alter finden
- Gründungsversammlung abhalten
- Partei beim Bundeswahlleiter und Finanzamt anmelden
Damit ist man schon einen Schritt näher an der aktiven Mitgestaltung unseres Landes.
Wer es ganz genau wissen möchte, kann hier nachlesen:
Merkblatt zur Parteigründung von Bundesministerium des Innern
Das Merkblatt enthält auch Richtlinien für die Struktur, Führung und Finanzierung der Partei und des Wahlkampfes.
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